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Parodontose/-itis aus ganzheitsmedizinischer Sicht

 

Um Rezidive zu verhindern sind für einen dauerhaften Erfolg über die zahnärztliche Behandlung hinaus noch einige zusätzliche Faktoren zu beachten. So spielen bei der Parodontose  auch andere Einflüsse eine wichtige Rolle, wie z.B. die Unterversorgung mit Vitaminen und Spurenelementen, eine Schwermetallbelastung oder eine Unverträglichkeit von Zahnmaterialien. Die Verdauungssituation ist oft  die Ursache für  entzündliche Prozesse der Mundschleimhaut. So können Nahrungsmittelunverträglichkeiten, eine Pilzbelastung und die damit einhergehende Fehlbesiedelung der Darmschleimhaut das Keimspektrums der Mundschleimhaut ungünstig verändern.

Mit einer gezielten Ernährung d.h. Auswahl der richtigen Nahrungsmittel, ein Ausgleich einer fast immer vorhandenen Übersäuerung, die qualitativ und quantitativ richtige Zufuhr von Mikronährstoffen ( d.s. Vitamine, Spurenelemente ) und einer dementsprechenden Esskultur ( gründliches Kauen der Nahrung, Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme und die nötige Ruhe beim Essen ) lassen sich schon viele Probleme beheben. Nicht zu vergessen ist der richtige Umgang mit dem Stress bzw. den vielen Stressfaktoren, die oft im Hintergrund lauern und  Auslöser dieser Beschwerden sein können.

Ein auf die jeweilige  Situation abgestimmtes Konzept wird für jeden Patienten zusammengestellt und beinhaltet praktische  Therapien wie  Ölziehkuren mit speziellen Ölen zur Unterstützung der Sanierung der Mundschleimhaut, Orthomolekulare Präparate wie z.B. Vitamine C + E, Folsäure, CoQ10, Korrektur des Säurebasenhaushalts und eine Ernährungsberatung.